
Das Bild strahlt ein überwältigendes, beruhigendes Gold aus. Wer achtsam hinschaut, entdeckt feine Strukturen, sanfte Bewegungen und ein Funkeln, das wie ein verborgener Schatz wirkt.
Dazu erklingt Beethovens 2. Satz (Arietta) aus der C-Moll Klaviersonate (Op. 111). Aus einem schlichten, friedvollen Thema in C-Dur entfaltet Beethoven immer reichere und rhythmisch gewagtere Variationen – von stiller Klarheit über fast ekstatische Energie bis hin zu zarten, schwebenden Passagen. Schließlich fügen sich alle Entwicklungen zu einer stimmigen, in sich ruhenden Gesamtheit.
L. v. Beethoven, Sonata C-Moll, Op. 111 II, Arietta
Gespielt von Daniel Barenboim: Quelle:
